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Frische Gelbe Tees der Ernte 2016

Huoshan: Teepflanzen der Varietät Da Hua Ping Jin Ji Zhong11. Juni 2016

Wie hier im Blog schon öfters erwähnt, werden echte Gelbe Tees selten produziert, der Prozess des Menhuang, also das "stickig/schwül gelb werden" der Teeblätter, ist schwierig zu handhaben, der Tee kann kaputtgehen - was vor allem bei teurem Blattgut für Top-Qualitäten verlustreich ist. Umso mehr freuen wir uns, dass wir dank guten Kontakten und immer weiter vertieften Teewissens immer wieder solche finden und kaufen können.

Wie die letzten beiden Jahre konnten wir auch dieses Jahr aus der Provinz Sichuan den traditionell produzierten klassischen Gelbtee Meng Ding Huang Ya kaufen. Dieser ist wirklich eine Spezialität, einer unserer seltenen Top-Raritäten. Die Verarbeitung wurde für dieses Jahr leicht angepasst, modernisiert. Er wird etwas weniger lang im feucht-warmen Raum gegelbt (Menhuang, 24h), wird aber danach bei 25°C ca. 10cm dick ausgelegt (Tanfang, 24h) und vor dem Trocknen bei 120° über Holzkohle geröstet. Neu hat derselbe Produzent vom gleichen Teegarten aus einer späteren Pflückung einen Huang Xiao Cha gemacht, der "nur" 12 Stunden im feucht-warmen Raum gegelbt, ansonsten aber gleich verarbeitet wurde. Das günstigere Pflückgut aus two leaves and a bud ergibt einen preiswerten echten Gelbtee, der den nicht mehr in gewohnter Qualität erhältlichen Huang Mao Feng ersetzt.
Vergleiche zur Herkunft dieser Tees den Besuch beim Produzenten im Reisebericht Ya'an 2013.

2016 konnten wir wieder einen sehr schönen Huo Shan Yellow Bud finden, ebenfalls ein preiswerter, guter Gelbtee, vom selben Produzenten wie 2014 und 2013. Der echte, traditionelle Huo Shan Huang Ya ist auch 2016 leider nicht erhältlich.

Der Jun Shan Silver Needle, ein nicht ganz originaler Tee aus der Region Junshan - der originale, echte kommt von der Insel Junshandao und ist um ein vielfaches teurer, bei uns als Jun Shan Yin Zhen im Sortiment - ist dieses Jahr wieder etwas dunkler, gelber als 2015.

Für ausführlichere Infos zu den einzelnen Tees klicken Sie bitte auf den jeweiligen Teenamen unten.

Meng Ding Huang Ya 蒙顶黄芽

Huang Xiao Cha 黄小茶

Jun Shan Silver Needle 君山银针

Huo Shan Yellow Bud 霍山黄芽

Die Verarbeitung von Huo Shan Yellow Bud:

Hinter der Wok-Reihe, wo das Holz nachgeschoben wirdBefeuern im holzbeheizten Wok, Hin- und herbewegen mit dem BesenJeweils zwei Woks zum Befeuern (sehr heiss) und zwei zum Formen und Trocknen (weniger heiss)

Die Teefabrik am HuoshanNach dem Gelben wird der Tee über Holzkohle endgetrocknetNahaufnahme des Holzkohletrocknens

Teegärten beim Dorf Hongyan, wo Meng Ding Huang Ya und Huang Xiao Cha herkommen:

Viele kleine Gärtchen, zum Teil mit höheren Bäumen zum Schutz vor der SonnePflückbereite frische Blätter, im Hintergrund terrassierte Reihen mit TeeUnten neu angelegte Reihen von neugezüchteten Teepflanzenvarietäten

Produktion des Meng Ding Huang Ya in der Teefabrik im Dorf Hongyan:

Per Förderband gelangen die frischen Blätter in die heissluftbeheizte Röhre zum Erhitzen (Ofen-Befeuern)Das Blattgut nach dem BefeuernDer (fast) wie ein Grüntee noch nicht ganz trockene Tee vor dem Einwickeln zum Gelben (chinesisch Baohuang)Das Blattgut wird in spezielles Papier eingepackt zum Menhuang - stickig/schwül gelbenDer erste Durchgang des Menhuang - ca. zwei Stunden im Ofen bei ca. 90°CDer Gelbe Tee nach dem ersten Durchgang schwül gelben (Menhuang) im warmen Ofen im Vergleich mit einem fast fertig verarbeiteten Grünen TeeIm Holzkohlebeheizten Menhuang-Raum, wo der Tee fast zwei Wochen alle halbe Stunde ausgepackt und umgeschichtet wirdNahaufnahme von den offenen PäckchenGelber Tee nach einigen Tagen Menhuang

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