Länggass-Tee | Familie Lange AG - Neuerer Trend: Schwarze Tees aus Oolong-Teepflanzen - www.laenggasstee.ch
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Neuerer Trend: Schwarze Tees aus Oolong-Teepflanzen

Verschiedene Teepflanzenvarietäten im Teeinstitut in FengqingDie Teeschule Modul VIII | Die Schätze der Teewelt

Nächste Durchführung:

Samstag, 03.03.2018 16-18 Uhr

Oder Auf Anfrage
Anzahl Teilnehmer: 5-7 Personen
Kosten: CHF 65.00 pro Person

Anmeldung unter Kontakt



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Lange Zeit galt Schwarzer Tee in China als Export-Tee und wurde als solcher vor allem in günstigen Qualitäten produziert. Seit einiger Zeit werden in China vermehrt Schwarze Tees von hoher Qualität produziert und getrunken. Dabei ist ein neuerer Trend zu beobachten: immer mehr werden aus für Oolong Tee geeigneten Teepflanzenvarietäten Schwarztees produziert. Diese haben ein anderes Geschmacksprofil als die Klassischen, die aus lokalen Varietäten der "normalen" Teepflanze hergestellt werden. Sie sind weicher, lieblicher, süsser, aromatischer, fast ohne herbe Noten und voll ohne kräftig zu sein; kurz: mehr in Richtung Oolong gehend, doch auch klar die bekannten Schwarzteearomen hervorbringend. Neben Schwarzen Tees werden neu sogar Grüntees aus Oolong-Teepflanzen produziert.
Neben der Degustation verschiedener solcher Tees geht es auch um die verschiedenen Teepflanzenvarietäten und derer mögliche Kategorisierungen, so dass klar werden sollte, was z.B. der Unterschied zwischen einer "normalen". und einer Oolong-Teepflanze ist.

Daten zu weiteren Teeseminaren finden Sie unter Teeschule.
Im Online-Shop finden Sie das aktuelle Sortiment an Schwarzen Tees aus Oolong-Teepflanzen.

Die verschiedenen neuen Tees aus Oolong-Teepflanzen
Die meisten Schwarztees aus Oolong-Pflanzen sind in den 2000er Jahren entstanden. Wo der erste Schwarztee aus Oolong-Teepflanzen produziert wurde, ist nicht mehr klar nachvollziehbar. Zu den ältesten gehören sicher die Schwarzen Tees aus Taiwan, wo fast ausschliesslich Oolong-Varietäten angebaut werden. Dort wird übrigens schon länger Grüner Tee (Taiwan Bi Luo Chun) aus Oolong-Pflanzen verarbeitet. Ebenfalls aus Taiwan stammt die Kreuzung aus var. assamica mit einer Oolong-Pflanze namens Taicha Nr. 18; es existiert hier jedoch ein älteres Vorbild aus der Provinz Guangdong namens Yingde Nr. 9, einer Kreuzung aus Shuixian (Oolongpflanze aus Fenghuang) und Dayezhong (assamica aus Yunnan). Nach und nach wurde auch in anderen Oolong-Anbaugebieten begonnen, Schwarztees zu produzieren. Verschiedene Oolong-Pflanzen wurden auch in Nicht-Oolong-Gebiete gebracht, woraus sehr oft Schwarze und seltener Grüne Tees produziert werden.

Die verschiedenen Teepflanzenvarietäten
Varietät Shuixian in ZhangpingGrundsätzlich kann aus jeder Teepflanzenvarietät jede Tee- Verarbeitungsart gemacht werden. In der Praxis sieht das allerdings anders aus: so werden zum Beispiel Weisse Tees aus speziell gezüchteten Varietäten namens Dabai produziert, Pu Er und andere Postfermentierte Tees stammen fast ausschliesslich aus der grossblättrigen ursprünglichen Varietät Dayezhong - aus beiden beziehungsweise aus daraus weitergezüchteten und gekreuzten neueren Varietäten werden auch Grüne, Gelbe und Schwarze Tees hergestellt; warum also nicht ebenso aus Oolong-Teepflanzen!?
Aus botanischer Sicht ist die Sache ziemlich komplex. Das grösste Problem ist, dass die westliche Terminologie von der Teepflanze Camellia sinensis nur zwei Varietäten kennt: var. assamica und var. sinensis., Umgangs-sprachlich Assampflanze und Chinapflanze. (Der Vollständigkeit halber seien noch die var. dehungensis und var. pubilimba erwähnt, die jedoch so gut wie keine Rolle spielen.) Grosso modo kann gesagt werden, dass die in der chinesischen Teefachsprache gebräuchlichen Begriffe Dayezhong (Grossblattsorte) und Xioyezhong (Kleinblatt-sorte) den botanischen var. assamica respektive var. sinensis entsprechen. Natürlich existieren viele lokale Unter-Varietäten, es werden auch laufend neue Sorten gekreuzt beziehungswiese gezüchtet.
In dieser Terminologie kommen jedoch die in grosser Vielfalt existierenden Oolong-Teepflanzen nicht vor. Diese Teepflanzenvarietäten unterscheiden sich nicht nur geschmacklich, sondern auch botanisch von den Varietäten sinensis und assamica; dies wurde bisher in der Botanik nicht oder nur ungenügend erforscht. In verschiedenen Gegenden in China und Taiwan werden unterschiedliche Oolong-Varietäten angebaut und zu Oolong verarbeitet. Neue Pflanzensorten werden gezüchtet und gekreuzt, meistens Oolong-Varietäten untereinander, selten auch Oolong mit anderen Varietäten. Mittlerweile werden viele Oolong-Teepflanzenvarietäten auch in anderen Teegebieten angebaut, wo keine Oolong-Tradition existiert und dementsprechend aus diesen Teepflanzen dann auch keine Oolong produziert werden.

Mehr zu Teepflanzenvarietäten und deren Entwicklung unter Teepflanzenvarietäten.

Einige Oolong-Teepflanzenvarietäten:

Varietät Shuixian Baiye in FenghuangTaiwanesische Oolong-Pflanzen in SanxiaDie sehr grossblättrige Varietät Foshou in Wuyishan

Verarbeitung von Schwarztee am Beispiel von Tan Yang Gong Fu (ein Schwarztee aus "normalen" Pflanzen):

Frisch gepflückte Blätter der lokalen TeepflanzensorteUnter die zu welkenden Blätter wird die Wärme vom Holzofen geleitetDas gewelkte Blatt

Die gewelkten Blätter werden in die Rollmaschine gefülltDas Rollen dauert ca. eineinhalb Stunden. Die Zellstrukturen werden gebrochen, die Oxidation startetDas fertig gerollte Blatt

Während mehr als vier Stunden werden die gerollten Blätter mit einem feuchten Tuch bedeckt oxidiertDas fertig oxidierte BlattDas oxidierte Blatt wird zum Trocknen ausgelegt. Nach einigen Minuten wird es im holzbefeuerten Ofen ein Stock nach unten gelassen, neue oxidierte Blätter folgen oben

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