Länggass-Tee | Familie Lange AG - Klassische und neue Grüne Tees aus China - www.laenggasstee.ch
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Klassische und neue Grüne Tees aus China

Teetrinkende Statuen in Meijiawu, HangzhouDie Teeschule Modul VIII | Die Schätze der Teewelt


中国绿茶

Nächste Durchführung:

Samstag, 02.06.2018 16-18 Uhr

Oder Auf Anfrage
Anzahl Teilnehmer: 5-7 Personen
Kosten: CHF 65.00 pro Person

Anmeldung unter Kontakt

Bilder weiter unten, hier klicken

Was gibt es schöneres, als ganz frisch eingetroffene, einige Wochen vorher gepflückte und verarbeitete Grüntees zu trinken? Allerdings sollte man auch Grüne Tees nicht allzu frisch trinken, denn auch sie werden in der Verarbeitung stark erhitzt, die Hitze bzw. das Feuer ist bei ganz frischen Tees noch zu hoch, erst nach ein-zwei Monaten sind frische Grüntees trinkreif.
Ebenfalls muss gesagt werden, dass vakuumverpackte und kühl gelagerte Grüntees problemlos ein-zwei Jahre gut und frisch bleiben. Bei Länggasstee werden Grüne Tees frisch ab Ernte eingekauft und dann ununterbrochen im Kühlraum vakuumiert gelagert.

Daten zu weiteren Teeseminaren finden Sie unter Teeschule.
Im Online-Shop finden Sie das aktuelle Sortiment an China-Grüntees.

Ab Mitte März werden in China Grüne Tees produziert. Die Erntezeit variiert nach geografischer Lage und Klima, so werden zum Beispiel in Sichuan, im Südwesten Chinas, die Tees früh geerntet; in Hangzhou und Suzhou, im Osten, erst Ende März/Anfang April, anderswo sogar erst Mitte April.

In diesem Teeseminar werden wir die Vielfalt von klassischen und neuen China-Grüntees entdecken. Grüntee ist neben Heicha die älteste heute noch produzierte Teeverarbeitungsart, die zusammen mit der Verarbeitung des Tees im ganzen Blatt zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert entstand. Noch heute wird Grüntee in allen Teeanbauregionen in China hergestellt, während alle anderen Teeverarbeitungsarten nur in bestimmten Gegenden produziert werden.

Die Vielfalt der Grüntees entsteht aus verschiedenen Gründen: Neben Qualität und Herkunft spielen die verwendetet Teepflanzenvarietät, die Art des Erhitzens und die Art des Formens der Blätter eine Rolle.

Teepflanzenvarietäten: Meistens werden lokale Xiao Ye Zhong 小叶种 ("klein Blatt Sorte", Camellia sinensis var. sinensis) verwendet, oft auch Weiterzüchtungen daraus oder Kreuzungen, die dann auch grossblättriger sein können. Neu (allerdings selten) wird auch aus Oolong-Teepflanzensorten Grüntee hergestellt.

Erhitzen/Befeuern: chinesisch Sha Qing 杀青, "das Grün töten". Dieser Verarbeitungsschritt ermöglicht überhaupt erst den Grüntee, denn dadurch werden die Blattenzyme deaktiviert und es kann keine Oxidation und Fermentation stattfinden. Es existieren vier Arten des Erhitzens: Shaiqing 晒青 (an der Sonne, wird heute praktisch nicht mehr gemacht), Zhengqing 蒸青 (mit Wasserdampf, so wie alle japanischen-Grüntees, wird heute in China praktisch nicht mehr gemacht), Hongqing 烘青 (im Ofen backen mit Feuer oder elektrisch, neu auch mittels elektrisch beheizten Schüttelmaschinen) und Chaoqing 炒青 (im Wok Rösten mit Feuer oder elektrisch, oder in einer beheizten Drehtrommel).

Formen: Die Form ist entscheidend für den Geschmack. Grüne Tees können folgendermassen geformt sein: Flachform (Bianxingcha 扁形茶 ), als Nadelblatt (Zhenxingcha 针形茶 ), in Spiralform bzw. "Haarige Spitze" (Maojian 毛尖 ), leicht verdreht bzw. "Haariger Gipfel" (Maofeng 毛峰 ), als Augenbraue (Meicha 眉茶 ), als Kugelblatt (Zhucha 珠茶 ).

Im Teeseminar über Grüne Tees aus China versuchen wir mittels ausführlichen vergleichenden Degustationen diesen verschiedenen Einflüssen nachzugehen; dies nicht nur durch trinken bzw. Geschmack, sondern ebenso durch sehen, riechen und fühlen.



Teepflücken für Longjing in Meijiawu, HangzhouFrisch gepflückte Blätter für LongjingLong Jing, ein Bianxingcha (Flachform), wird von Hand an die Wok-Wandung gedrücktTeebüsche fuer Bi Luo Chun inmitten von Obstbäumen in Dongtingshan, SuzhouFrisch gepflückte Blätter für Bi Luo Chun werden aussortiertBi Luo Chun, ein Maojian, wird im Wok von Hand hin- und her-bewegt, ohne zu drückenFrisch gepflückte Blätter für Lu An Gua PianLu An Gua Pian, ein Zhenxingcha (Nadelblatt), wird im Wok mit dem Besen leicht gedrückt und hin- und her-gewischtHolzkohle - Lu An Gua Pian wird zum Schluss über leicht Holzkohle geröstetLu An Gua Pian im Bastkorb über der Holzkohle

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